Titelseite Wahlprogramm CDU/CSU. Text: Das Programm für Stabilität und Erneuerung

Folge 166: Klimaprogramme: CDU/CSU

Was Parteien fürs Klima tun wollen: CDU/CSU


In dieser Folge diskutieren Alicia Hinon und maha die klimaprogrammatischen Vorstellung im gemeinsamen „Regierungsprogramm“ von CDU und CSU.

Mitwirkende

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maha
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Alicia Sophia Hinon

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3 Gedanken zu „Folge 166: Klimaprogramme: CDU/CSU“

  1. Erst mal muss ich sagen, sehr schöne Podcast Reihe zu den Wahlprogrammen, auch wenn ich nicht in allen Punkten zustimmen, aber wenn ich das würde müsste ich ihn ja nicht mehr hören. Allerdings eine sache ist mir aufgefallen, und zwar frage ich mich warum ihr auch wie so viele gegen durch gentechnisch veränderte Nutzpflanzen seid. Ich sehe das kein Weg drum rum und die Forschung dahingehend als extrem wichtig. Wie der IPCC Bericht zeigt wird es die nächsten 20 Jahre mit dem Klima erst mal nicht besser, egal was wir heute machen. D.h. wir brauchen in zukunft Pflanzen die den härteren bedinungen stand halten können weiterhin alle Menschen ernähren zu können. Klar man kann z.b. durch weniger Fleischkonsum die Nahrungsmänge steigern oder auch die Nahrungsverschwendung reduzieren, aber das wird auf dauer nicht ausreichen, wenn dier ertrag jedes Jahr durch dürren oder andere Extremwetter Bediungen weniger wird. ich denke viele haben einfach Angst vor dem Wort „Gen“ ohne wirklich zu wissen was dahinter steck. Pflanzen radioaktiver Strahlung auzusetzen bis sich eine gwünshcte mutation ergibt muss soweit ich richtig informiert bin in Deutschland nicht als gentechnisch verändert deklariert werden. Wenn man diese gewünschte mutation aber gezieht erreicht, was meiner Meinung nach viel sinvoller ist, ist es plötzlich böse und muss verboten werden. Deshalb meine Frage warum ihr da dagegen seid, gibt es Argumente die ich übersehe?

  2. Danke für das Lob! Zu CRISPR/CAS: Ich bin sehr dafür, da weiter zu forschen. Das Problem ist allerdings, dass das keine Lösung für die nahe Zukunft ist, wie uns die Programme vorgaukeln, denn es dauert schlicht zu lange, bis gentechnisch angepasste Pflanzen für den Freilandanbau verwendbar sein können, insbesondere wenn sie sich auch noch selbstständig fortpflanzen können sollen. Ohne Jahrzehnte dauernde Testungen ist das Risiko zu hoch. Außerdem ist die Zulassung auf diesem Gebiet noch einmal schwieriger als bei herkömmlichen Züchtungen, die bis zum endgültigen freien Anbau schon Jahrzehnte brauchen. Die gentechnische Manipulation durch Radioaktivität ist wegen der Zufallsmutationen natürlich noch gefährlicher.

  3. Danke für die antwort, dann hatte ich das falsch verstanden, dachte ihr wärt da grundsätzlich dagegen, aber ja das man da viel Forschung und Testung vorherbraucht sehe ich auch so, denn genau das hat uns ja das Klimaproblem jetzt eingebracht, dass wir einfach mal sachen gemacht haben ohne die Folgen davon vorher abzuschätzen (kohle, öl etc. verbrennen z.b.).

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