Folge 92: Gratiskultur

Maha spricht mit Duracell, der auch die Linkliste erstellt hat (vielen Dank dafür!), über kostenlose Downloadangebote im Internet, die gar nicht so kostenlos sind, wie oft behauptet wird.

Die Podcastfolge beschäftigt sich mit der vermeintlichen „Kostenlos-“ oder „Gratiskultur“. Es wird klar werden, dass Menschen durchaus bereit sind, Geld auszugeben, um schnell an immaterielle Kulturgüter zu kommen, dass aber passende Angebote im Netz häufig fehlen.

Podcast

[podcast]http://klabautercast.de/wp-content/uploads/2012/05/KC092_Gratiskultur.mp3[/podcast]

Dauer: ca. 2 Stunden (direkter Link auf die mp3-Datei), die Aufnahme erfolgte am 20. Mai 2012 auf der Sigint 12 in Köln. Im Vorspann wird der Aufsichtsratsvorsitzende des Springer-Verlags Mathias Döpfner zitiert. Bitte entschuldigt die Hintergrundgeräusche während des Gesprächs!

Links

„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia:

Aus der Frühzeit des Filesharings

Tanja-Briefe, Gravenreuth und Syndikus

FTPs

FTP Welt

Filesharing generell

Usenet/Usenext

Streaming

One-click hoster (OCH)

Megaupload

Boards

P2P

DRM, Gängelung

„Ungratis-Kultur“

Nicht behandelt

2 Responses to “Folge 92: Gratiskultur”

  1. Yitzhak said:

    Jun 08, 12 at 12:26

    Nach mehr als einer Stunde Geschichtsunterricht & Wikipedia ohne dass das eigentliche Thema wirklich angesprochen wurde hab’ ich dann leider doch aufgeben müssen :(.

    Warum nicht kompakt zum Thema kommen? Was davor war, lässt sich schneller sagen und wer es ausführlich braucht mangels “Glück der frühen Geburt” -> Wiki.

  2. x said:

    Jun 09, 12 at 17:12

    Hey, schöner Podcast, gute historische Zusammenfassung der ganzen File-Sharing Thematik…

    Ich hätte da noch ein paar Ergänzungen/Anmerkungen:

    Bei den Methoden zum Filesharing habt ihr XDCC über IRC nicht genannt (http://de.wikipedia.org/wiki/XDCC).

    Dann wurde Rapidshare als Beispiel-OneClickHoster (OCH) genannt, jedoch einige Dinge behauptet die so (zumindest bei Rapidshare) nicht (mehr) stimmen. Erstens gibt es bei Rapidshare keine CAPCHAs für Free-User. Zum Thema CAPCHAs sei auch auf die reCAPCHAs von Google hingewiesen, die zumindest sehr schwer durch eine KI zu lösen sind. Zweitens gibt es bei Rapidshare keine Vergütung der Uploader mehr. Drittens sehe ich keine Werbung bei Rapidshare, was wohl auch nicht ihr Geschäftsmodell ist (Annahme von mir). Und auch wenn es Werbung gäbe, gibt es immer noch die Möglichkeit die Links in den jDownloader (oder vergleichbare Programme) zu werfen. Man kann ja Rapidshare und die OCH Thematik schlecht finden, aber Unwahrheiten zu verbreiten ist nicht gut. Das im Podcast genannte trifft jedoch auf die meisten anderen OCHs zu.

    Zum Thema Streaming Dienste, es gibt einige die ohne Zeitbeschränkung auskommen, jedoch wird meist eher der Weg über die Bandbreite gegangen, was im Grunde nichts anderes ist. Ich muss -übertrieben gesagt- eine Stunde warten um fünf Minuten schauen zu können. Außerdem ist die Qualität meistens nicht mal auf Handyvideo-Niveau. Leider scheint es auch legale Bezahl-Streams mit grottiger Qualität zu geben. Ein schönes positiv-Beispiel ist hier der (kostenlose) Dienst der Southpark-Macher auf Southpark.de, die Streams aller Folgen legal und in HD-Qualität (je nach Serverlast und Clientbandbreite) anbieten.

    Und zum Thema DRM/Always-On bei Spielen. Vor kurzem ist ein Spiel namens Diablo 3 erschienen, welches genau diese Forderung der permanenten Internet-Verbindung auch an Singleplayer-Spieler stellt. Interessanterweise gibt es keine Möglichkeit das Spiel illegal zu spielen (zumindest bis jetzt noch nicht). Allerdings gibt es gefühlt eine Milliarde Kommentare/Youtube-Videos/Foreneinträge in denen sich die Leute aufregen wenn mal die Server down sind. Die Entwickler begründen die Maßnahme übrigens dadurch dass es in dem Spiel ein Echtgeld-Auktionshaus (ähnlich eBay) für Ingame-Gegenstände gibt/geben wird. Und um mögliches Schummeln zu unterbinden muss man immer Online sein.


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