Folge 70: 100 Tage Bundesvorstand

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In dieser Folge gibt es ein Streitgespräch zwischen Christopher Lauer und Bernd Schlömer über die ersten 100 Tage des im Mai gewählten Bundesvorstands der Piratenpartei. Die Aufzeichnung erfolgte bereits Ende August, musste jedoch etwas warten, weil die Kandidatenvorstellung und der Wahlkampf terminlich Vorrang hatten. Außerdem war Bernds Hund Jack Sparrow anwesend. Das von ihm angegriffene Sofa konnte inzwischen wieder instandgesetzt werden.

Podcast

Dauer: ca. 2 h 45 min

Vorschau

Der Klabautercast 71 ist schon online, und in der Folge 72 analysieren Maha und Sebastian Jabbusch das Ergebnis der Berlin-Wahl und geben einen Rückblick auf den Wahlkampf.

Links

„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia:

6 Responses to “Folge 70: 100 Tage Bundesvorstand”

  1. Smutje said:

    Sep 20, 11 at 15:56

    Popcorn vom feinsten! Eine Krähe hackt der anderen ein Auge aus!

    Ich muss beiden Gesprächspartnern wechselweise recht geben. Was aber m.E. gar nicht geht ist, Pressemitteilungen nach Bauchgefühl rauszuhauen. Das war schon ganz gut so, da erstmal zurückhaltend zu handeln.

    Es ist allerdings keine Entschuldigung, dass Maha hier immer mehr Wein eingegossen hat. Wenn man durch so etwas beeinflusst wird, dann einfach die Finger davon lassen und Mate trinken…

  2. Frank Merla said:

    Sep 22, 11 at 00:36

    Dies ist mein erster Kontakt mit Verlautbarungen mit der Piratenpartei. Erstmal: Gratulation, dass ihr in Berlin 20000 Stimmen von den Nichtwählern geholt habt. Zum Zweiten: Ihr seid ein Männerklub. Der obige Beitrag erinnert mich stark an die Diskussionskultur der 80er Jahre bei den Linken (Ausschweif). Drittens: Die Linken haben immer noch schwere Klötze am Bein: Spaltung zwischen SPD und USPD, Stalinismus, DDR, WASG, Abgrenzung zu den Grünen pp. Bevor Ihr darüber nachdenkt, andere “kleine” Parteien bei Euch aufzunehmen, solltet Ihr eher prüfen, wie Ihr Euch die von gesellschaftlicher Ächtung geprüften Strukturen in der Linkspartei zunutze machen und die Schwarmidee der Grünen zunutze machen könnt. Wäre es nicht eine lohnende piraterische Aufgabe, die beiden Klöpse Grüne und Linke auf einen gemeinsamen Teppich, auf dem sich alle drei tummeln, zu holen?

  3. maha said:

    Sep 22, 11 at 02:07

    Also: das mit dem Wein übertreibt Bernd! Wir haben zu dritt nicht mal eine Flasche getrunken.

  4. Varanasi said:

    Sep 24, 11 at 18:42

    2:45h? Wollt ihr die Parteiarbeit lahmlegen? Wir wär`s mit ´ner Zusammenfassung? 😀

    Wo ist, Christopher, eigentlich der Unterschied zwischen intransparentem Treffen in Plankenfels und der von dir gewünschten intransparenten Fraktionssitzung?

  5. SD said:

    Sep 25, 11 at 13:59

    Hmm, der Schlömer kann keinen LQFB-Kritiker benennen. Ich muss wohl an meinem Marketing arbeiten. 😉

    Und wenn man sich schon auf die Umfrage von Seb Jabbusch beruft, sollte man vielleicht auch nicht ignorieren, dass darin 41,1% sagen, dass sie den Delegationen kritisch gegenüberstehen und 37,1% sagen, dass die Delegationen ihrem Verständnis von Basisdemokratie widersprechen. 18,6% der Nicht-Teilnehmer haben sich nicht angemeldet, weil sie LQFB für undemokratisch halten.

    Ich befürchte die anhaltende Realitätsverdrängung bezüglich Liquid Feedback wird noch zu sehr schmerzhaften Verwerfungen führen. Leider. 🙁

  6. stefle said:

    Sep 30, 11 at 01:32

    Sehr informativer Podcast. Habe ich leider eine Zeitlang ignoriert, aber jetzt doch gehört.

    Mich hat das typische Polit-Sprech von Bernd etwas erschrocken. Ich kenne die Strukturen in der Piratepartei nicht, aber ich hoffen, dass im Bundesvorstand nicht alle so “konservative” Vorstellungen haben.

    Zu Servergate: Ich hatte mich damals auch sehr gewundert, als die Mitteilung der Piratenpartei rausging, sie wolle mit der Polizei kooperieren. Das eigentlich Skandalöse dieser repressiven Maßnahme kam überhaupt nicht zur Geltung. Mag sein, dass da ein PR-Profi ganz anders reagiert hätte, aber da erwarte ich eigentlich, dass auch Ehrenamtliche einen der Sache angemessenen Tonfall anschlagen. Das hat nicht nur etwas mit Professionalität zu tun – auf geschliffenes PR-Sprech habe ich ohnehin keinen Bock, siehe oben -, sondern vor allem damit, wie man inhaltlich zu einer Sache steht. Da kann auch ein Presse-Profi nicht helfen, das muss schon von den Piraten selbst kommen. Insofern ging mir da die Diskussion in eine falsche Richtung. Wenn aus dem Vorstand die falschen Signale kommen, wieso kann dann ein Pressesprecher die Lösung sein? Verstehe ich nicht.


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